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Der Weg ins
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Mehr als ein Dach über dem Kopf

Aktuelles

Schwieriger Weg in gewaltfreien Alltag

Club Soroptimist Bad Oeynhausen/Wittekindsland: Das Projekt bietet Betroffenen aus dem Frauenhaus Herford pragmatische Hilfe und sucht weitere Unterstützerinnen

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Neues BIA Projekt in Zusammenarbeit mit den Soroptimisten

http://www.frauenhaus-herford.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Faltblatt_BIA.pdf

"Hier geht es auch fröhlich zu"

Ausstellung über Frauenhaus-Bewohnerinnen zum 35. Geburtstag der Herforder Einrichtung

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Brigitte Kraemer: Auf der Schwelle

Leben im Frauenhaus. Eine Fotoausstellung

http://marta-herford.de/index.php/brigitte-kraemer-auf-der-schwelle/

Spenden für das Herforder Frauenhaus

Organisatorinnen des Frauenkulturfestes Spenge/Enger spenden an das Frauenhaus Herford

www.nw.de/lokal/kreis_herford/spenge/spenge/20427811_Gemeinsam-gegen-haeusliche-Gewalt.html

Starke Frauen feiern in der Charlottenburg

Vertreterinnen aus vielen Kulturen und Altersgruppen engagieren sich und haben Spaß

www.nw.de/lokal/kreis_herford/spenge/spenge/20395143_Starke-Frauen-feiern-in-der-Charlottenburg.html

Begleiterinnen im Alltag gesucht

Frauenhaus-Förderverein initiiert neue Hilfe

www.nw.de/lokal/kreis_herford/herford/herford/20262581_Begleiterinnen-im-Alltag-gesucht.html

 

Glückskalender bringt ein Stück Sicherheit

Lions-Damen spenden dem Frauenhaus 6.000 Euro

www.nw.de/lokal/kreis_herford/herford/herford/10433372_Glueckskalender_bringt_ein_Stueck_Sicherheit.html

Flohmarkt „Von Frau zu Frau“ spendet an Frauenhaus Herford

Gut besuchter Fachtag – Kein Raum für Missbrauch im Kreis Herford

Kreis Herford – Über 160 Interessierte haben den Saal im Herforder Kreishaus bis auf den letzten Platz besetzt.

Eine sehr gute Resonanz und ein sehr gutes Zeichen für einen Fachtag, der helfen soll, das Schweigen zu brechen. Denn noch immer ist das Thema sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen tabuisiert. Der Fachtag im Kreishaus, Teil der bundesweiten Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“, soll aufklären helfen.

Dazu beigetragen haben im Kreis Herford viele Beratungsstellen und Institutionen, die den Fachtag mit organisiert haben. Und der richtete sich vor allem an Einrichtungen und Institutionen, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, wie beispielsweise Kitas, Schulen und Vereine, aber auch Jugendämter oder Sozialarbeiter. Denn besonders dort besteht dringender Informations- und Handlungsbedarf.

„Der wichtigste Appell des Fachtages ist rübergekommen,“ erklärt Silke Vahrson-Hildebrandt, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Herford, „nämlich, dass es im Kreis Herford viele Beratungsstellen gibt, die weiterhelfen. Niemand ist alleine, bei dem schwierigen Umgang mit dem Verdacht von sexuellem Missbrauch. Vereine und Einrichtungen müssen sich um Schutzkonzepte bemühen und es muss bekannt sein, an wen sie und Opfer sich wenden können. Der Weg zur Polizei ist eine Möglichkeit. Oft ist die Hemmschwelle hoch“.

Etwa 30 – 40 Anzeigen wegen Missbrauchs an Kindern und Jugendliche werden pro Jahr in der Kreispolizeibehörde des Kreises erstattet – die Dunkelziffer wird jedoch viel höher geschätzt – vermutlich 10 Mal so hoch. In der Regel müssen Kinder und Jugendliche 6-7 Personen ansprechen, bevor ihnen jemand hilft. Das muss und soll sich ändern, im Kreis Herford soll es keinen Raum geben für sexuellen Missbrauch – das unterstützt auch Anja Gerke von der Sportjugend im Kreissportbund Herford e.V.: „Viele Sportvereine sind im Umgang mit dem Thema noch immer unsicher und scheuen sich, das Thema sexueller Missbrauch im Sportverein offen an zusprechen. Aber Schweigen schützt die Falschen.
Und auch Sportvereine können und müssen Kinder schützen und sich auch darüber bewusst sein, dass es den Verein auszeichnet, wenn er sich mit dem Thema beschäftigt. Immer mehr Eltern werden darauf ein Auge haben.“

In seinem Grußwort ermutigte der stellvertretende Landrat Hartmut Golücke die Vereine und Einrichtungen im Kreis Herford, sich auf den nicht ganz einfachen Weg der Auseinandersetzung mit dem Thema zu begeben. Dies diene dem Schutz der Kinder und Jugendlichen.

(Quelle: www.herforderblatt.de)